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Aus- und Fortbildung Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung mit der Hochschule Anhalt zur Einführung eines dualen Masterstudiums im TLBG


Gruppenbild der Vertragspartner mit der Vereinbarung in den Händen vor einem blauen Banner des TLBG
V. l. n. r.: Prof. Dr.-Ing. Holger Baumann (Hochschule Anhalt), Prof. Dr.-Ing. Lothar Koppers (Vizepräsident, Hochschule Anhalt), Uwe Köhler (Präsident, TLBG), Prof. Dr. Pause (Studienfachberaterin, Hochschule Anhalt) | Fotos: TLBG, Christian Bartz
1. Seite der Kooperationsvereinbarung zwischen dem TLBG und der Hochschule Anhalt
Uwe Köhler im Gespräch mit Vizepräsident Prof. Dr. Koppers und Prof. Dr. Baumann

In Erfurt unterzeichneten heute (24.03.2026) der Präsident des Thüringer Landesamtes für Bodenmanagement und Geoinformation und der Vizepräsident der Hochschule Anhalt eine Kooperationsvereinbarung zur Einführung eines dualen Masterstudiums im TLBG. Für das duale Studium in der Fachrichtung Vermessung und Geoinformatik ist die Hochschule Anhalt in Dessau-Roßlau schon viele Jahre Kooperationspartner.  Bisher wurde darüber ein duales Bachelorstudium angeboten.  Nun können Studierende aufbauend in drei weiteren Semestern einen dualen Master of Engineering im Studiengang Vermessung und Geoinformatik erwerben. Der Studienstart ist für das Sommersemester 2026 vorgesehen.

„Mit der neuen Kooperationsvereinbarung vertiefen wir die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Hochschule Anhalt weiter. Sie bietet genau das Spektrum, das wir im TLBG jetzt und perspektivisch brauchen. Die Vermessungstechnik hat sich den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt. Hier bekommen die Studierenden Zugang zur neuesten Spitzen-Technologie. Zudem werden sie im Masterstudium auf qualifizierte Führungsaufgaben vorbereitet“, sagte Uwe Köhler, Präsident des TLBG.

"Die Thüringer Verwaltungen sind wichtige strategische Partner für die Hochschule Anhalt. So stärken wir beide Regionen und sorgen für bestens qualifizierten Nachwuchs rund um das Thema Grund und Boden. Die bisherige sehr gute Kooperation im Bereich Bachelor wird nun mit einem neuen Kapitel, dem Master Vermessung und Geoinformatik fortgesetzt", sagte Prof. Lothar Koppers, Vizepräsident der Hochschule Anhalt.

Die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Thüringer Verwaltung erreicht innerhalb der kommenden 10 Jahre das Rentenalter. Das TLBG ist eine Landesoberbehörde mit über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verteilt auf 10 Standorte innerhalb von Thüringen. „Der demografische Wandel ist eine große Herausforderung für uns. Als moderner Geodatendienstleister brauchen wir insbesondere im Bereich des Vermessungswesens ausreichend Nachwuchs“, sagte TLBG-Präsident Uwe Köhler. Das TLBG investiert seit vielen Jahren in komplexe Karriereangebote. So gibt es eine Berufsausbildung zur Geomatikerin und zum Geomatiker. „Beginnen kann man bei uns aber auch mit einem Praktikum. Wir nutzen jede Chance, um junge Leute auf uns aufmerksam zu machen. Wir präsentieren uns auf regionalen Berufsmessen, gehen in die Schulen und haben auch auf der Leipziger Buchmesse für uns geworben“, sagte TLBG-Präsident Uwe Köhler. Das Engagement zeigt seit einigen Jahren Früchte. In der Ausbildung befinden sich derzeit 21 Geomatiker*innen, 48 dual Studierende im Bachelorstudium und 2 Referendar*innen. Bei den dual Studierenden erhält in Kürze der 6. Jahrgang seinen Abschluss.

Sowohl die dual Studierenden beim Bachelor-Abschluss als auch die Masterstudierenden bekommen für die Zeit ihres Studiums eine attraktive Vergütung. Das duale Bachelorstudium zeichnet sich durch abwechselnde Studien- und Praxisphasen aus. Letztere werden im TLBG absolviert. Das Ziel ist, dass die Studierenden das Spektrum der späteren Einsatzmöglichkeiten kennenlernen und ein Verständnis dafür erhalten, wie Verwaltung funktioniert. Wer für das aufbauende duale Masterstudium ausgewählt wird, absolviert dieses Studium in Vollzeit. Alle Studierenden müssen sich verpflichten nach dem Studium mindestens 5 Jahre beim TLBG zu arbeiten. „Wir sind hier sehr bemüht, eine anschließende Übernahme in den Landesdienst zu ermöglichen. Auch bei den Führungskräften werden wir in den kommenden Jahren einen Generationswechsel haben und brauchen exzellent ausgebildete Nachwuchskräfte“, so Köhler. 

Antje Hellmann 
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit

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