Zur Darstellung in Diagramm und Karte wird der Median (mittlerer Wohnflächenpreis) verwendet. Die Tabellen zur Kaufpreis- und Flächenanalyse beinhalten mehrere statistische Kennzahlen (Median, Mittelwert, Perzentile) sowie die Anzahl der zu ihrer Berechnung verwendeten Transaktionen. Diese weicht regelmäßig von der Anzahl in den Umsatzübersichten ab, da in die Berechnung der statistischen Kennzahlen nur zur weiteren Auswertung geeignete Kaufverträge eingeflossen sind, bei denen also keine preisbeeinflussenden ungewöhnlichen oder persönlichen Verhältnisse bekannt oder zu vermuten waren.
Zur Berechnung der Wohnflächenpreise muss zusätzlich die Wohnfläche bekannt sein. Bei den Wohnflächenpreisen handelt es sich nicht um Vergleichsfaktoren im Sinne von § 20 Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV).
Die abgebildeten statistischen Kennzahlen geben lediglich an, zu welchen Kaufpreisen die Grundstücke im jeweiligen Jahr veräußert worden sind und lassen keinen unmittelbaren Rückschluss auf die tatsächliche Preisentwicklung oder Wertunterschiede zwischen Landkreisen bzw. kreisfreien Städten zu. Bei einer geringen Anzahl von Transaktionen sind die berechneten Werte zudem nicht repräsentativ.
Unterschiede zwischen den Kaufobjekten, die den Kaufpreis beeinflussen, wie z. B. die Wohnlage und der Modernisierungszustand, wurden nicht berücksichtigt.
Die Zentrale Geschäftsstelle stellt als Online-Grundstücksmarktinformation eine Kaufpreisschätzung für den Weiterverkauf von Wohnungseigentum zur Verfügung. Zudem haben einige Gutachterausschüsse im Internet differenzierte Auswertungen zum Wohnungseigentum unter Berichte zum Grundstücksmarkt veröffentlicht.